Bei Mario Barth war es ein Freund, der das „Spazierengehen“ für sich entdeckt hatte. Das geschah, nachdem er eine neue Freundin hatte. Ich bin weder Mario Barth´s Freund, noch hab ich eine neue Freundin. Also entdeckte ich nicht das Spazierengehen, sondern das Fotografieren für mich.
Angefangen hat es eigentlich vor gut einem Jahr, als ich während kleinerer Motorradtouren immer öfter angehalten habe, um ein Bild mit dem iPhone zu „schiessen“. Dabei stand sehr oft das Motorrad (eine 88er Guzzi) im Vordergrund des Bildes.

Irgendwie kam im Laufe der Zeit das Gefühl und der Drang auf, mehr als nur mit dem iPhone zu „knipsen“. Dabei möchte ich hier klar sagen, das iPhone macht tolle Bilder (wie man sehen kann), keine Frage. Aber ich wollte eben noch mehr.
Dann fing ich an, mich mit dem Thema „“Welche Kamera passt zu mir?“ zu beschäftigen. Vom Budget fiel eine digitale Spiegelreflex aus dem Rahmen. Ausserdem wollte ich auch nicht zu viel am Anfang investieren, da ich ja nicht wusste, ob das neue Hobby mich auch mittelfristig noch interessiert.
Zu Hause hatten wir zwar noch zwei Kameras „rumliegen“ aber die entsprachen nicht den Kriterien die ich für das Fotografieren mir vorgegeben hatte:
1. Die Kamera sollte in der Jackentasche passen, da ich nicht gleich mit einem Rucksack losziehen wollte um ein paar Fotos zu erstellen.
2. Dann sollte sie auch bei schlechteren Lichtverhältnissen noch gute Bilder machen, also bei Dämmerung usw..
3. Die Möglichkeit der manuellen Einstellungen sollte gegeben sein, damit ich auch rumexperimentieren und lernen konnte.
4. Da ich persönlich auf Nah- und Makroaufnahmen stehe, sollte die Kamera auch das können.
5. Flexibler Einsatz
6. Ein relativ (dem Preis entsprechendes) gutes Objektiv.
7. Bezahlbar
So habe ich mich einige Zeit umgesehen. Natürlich habe ich nicht nur Testberichte oder Forenbeiträge gelesen. Einige Kameras, die in die engere Wahl kamen, wurden bestellt, getestet und wieder verworfen. Folgende Webseite hat mir persönlich bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen:
Ralfs Fotobude
Dort habe ich den Bericht und die passenden Videos zum Artikel „Drei Edelknipsen im Live-Test” aufmerksam gelesen und mir auch die Videos zu den Kameras angesehen. Alle der Edelknipsen waren Kompaktkameras. Am Ende hat mich die Samsung EX2F
überzeugt. Gesagt getan. Kamera bestellt und ausprobiert und wurde dabei sehr positiv überrascht. Wenn ich mir die eigene Vorgabenliste ansah, erfüllte die Kamera eigentlich alle Punkte.
Doch was machte der Holger, er schickte sie wieder zurück. Irgendwie meinte ich, dass es vielleicht doch noch was besseres gibt. Es ist aber auch echt schwer bei den Angeboten an Kameras. Also wieder die eine oder andere “Knipse” ausprobiert, doch dieses Mal direkt mit der Samsung EX2F
verglichen. Dabei stellte sich raus, dass durchaus preislich höhere Kameras, u.a. Systemkameras, nicht an die Funktionalität der Samsung ran kamen.
Man muss sich den Zeitrahmen der Entscheidungsfindung bei mir nicht so vorstellen, wie es hier den Anschein hat. Es ging echt über mehrere Monate(!) bis ich dann zum 2. Mal die Samsung EX2F
bestellt habe. Dieses Mal aber mit dem Wissen, sie auch zu behalten.
Seit ca. drei Monaten bin ich nun mit dieser Kamera unterwegs und fotografiere alles was für mich interessant aussieht. Hilfreich dabei ist das schwenk- und klappbare Display der Kamera, das mir erlaubt, Objekte auch aus anderen Perspektiven leicht abzulichten.
Zum Thema Fotografieren wird zukünftig sicher der eine oder andere Beitrag den Weg hierher finden.
Hier nun einige Aufnahmen von mir, die ich mit der Samsung EX2F
gemacht habe:






P.S.
Ich muss etwas revidieren: Bedingt durch die Kamera und dem Fotografieren, habe auch ich das “Spazierengehen” jetzt für mich entdeckt.