„Nennt mich Ismael.“ Ein Satz der aus der Weltliteratur nicht mehr wegzudenken ist. Mit diesem einfachen Satz fängt ein Roman an, der um die Welt ging: Moby Dick, geschrieben von Herman Melville.
Das dieser literarische Stoff irgendwann verfilmt würde, war klar und er war so gut, das es diverse filmische Umsetzungen gab. Doch für mich gibt es nur eine, die das Gefühl und die Dramatik des Buches widerspiegelt.
Es handelt sich dabei um Moby Dick aus dem Jahre 1956. John Huston, der damals Regisseur, Drehbuchautor und Produzent gleichzeitig war, schafft es die tolle Stimmung des Buches in den knapp zwei Stunden des Filmes einzigartig wiederzugeben.
Das klappte aber auch nur deshalb, weil er meiner Meinung nach, eine mehr wie glückliche Besetzung des Filmes zusammen bekommen hat. Da wäre als erstes der US-Schauspieler und Oscar-Gewinner Gregory Peck zu nennen. Er verkörpert so überzeugend den Kapitän Ahab, der bei seiner Jagd auf den weißen Wal, Moby Dick , kein Erbarmen kennt. Die kranke Seele des verstümmelten Kapitäns wird mehr als überzeugend dargestellt.
Dann wäre natürlich auch Richard Basehart zu nennen, der die Geschichte in der Ich-Perspektive in der Rolle des Ismael erzählt. Als weitere schillernde Person tritt da noch der Schauspieler Friedrich von Ledebur auf, der den am ganzen Körper tätowierten Harpunier Queequeg darstellt. In einer Nebenrolle als Prediger am Anfang des Filmes taucht kein Geringerer als Orson Welles auf.
Aber auch wegen der besonderen Licht- und Farbstimmung, den dieser Film besitzt, wird er als herausragendes Werk der Filmgeschichte gezählt. In unregelmässigen Abständen taucht dieser Klassiker immer mal wieder im Fernsehen auf und da gilt bei mir folgende Regel:
Für mich gehört Moby Dick zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen “kann”, jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben muss!
Zwischenzeitlich gab es natürlich auch andere, die diesen Weltliteratur-Roman verfilmt haben, manche sogar mit viel mehr technischen Effekten. Aber keiner der Nachfolger schafft es an die für mich beste Verfilmung von Moby Dick von 1956 ran.
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Hier noch der Original-Trailer :
http://www.youtube.com/watch?v=zWWJh690Pa4
