Pflege von Wassergärten

Um seinen Wassergarten richtig zu pflegen, gehört mehr dazu. Als nur das richtige Einsetzen der Pflanzen und ihre Pflege, sondern auch das pitcher-plant-927730_640routinemäßige Überprüfen der Wasserqualität, sowie die Wartung der dazugehörigen Technik. Genauso wichtig, eingesetzte Fische müssen regelmäßig gefüttert werden.

Gute Planung bezüglich der Bepflanzung

Erforderliche Pflegearbeiten beginnen immer mit dem richtigen Einsetzen der Wasserpflanzen. Es erfordert auf alle Fälle eine gewisse Planung, was die Bepflanzung von Teichen betrifft. Nur in den seltensten Fällen wird man die Pflanzen des Wassers einfach in Bodensubstrat pflanzen, zahlreiche Wasserpflanzen breiten sich dann unkontrolliert aus und beginnen zu wuchern. Seerosen aus Übersee benötigen ein spezielles Substrat und müssen zum Überwintern ins Haus geholt werden. Durchzuführende Pflegemaßnahmen sind wesentlich leichter zu erledigen, wenn sich die Pflanzen in Körben befinden. Für diese Pflanzen wird spezielle, nährstoffarme Teicherde benötigt, ebenfalls möglich, diese selbst aus Lehm und Sand im Verhältnis 1:3 zu mischen.

Ebenfalls wichtig, für ausreichend Körbe, Pflanztaschen und Vlies als Unterlage zu sorgen. Sollte der Teichboden trotzdem direkt bepflanzt werden, wäre eine geschlossene Lage aus Teicherde zu nährstoffreich. Hier ist es möglich, Sand und Kies einzufüllen und Teicherde nur dort anzuwenden, wo tatsächlich Pflanzen wachsen. Später sind übliche Pflegemaßnahmen durchzuführen, wie Verblühtes abzuschneiden, Teilen, Zurückschneiden, Winterschutz oder Schädlingsbefall zu kontrollieren. Bachläufe sind in Bezug auf ihre Bepflanzung weniger pflegebedürftig, da im eigentlichen Bach nur wenige einzelne Pflanzen wachsen. Für die ruhigen Randzonen gelten dieselben Maßnahmen wie bei der Sumpfzone des Teiches.

Auf Wasserqualität und Technik achten

Zur Pflege einer Wasseranlage gehört neben der Sorge um die Qualität der Pflanzen, zusätzlich die Kontrolle der Wasserqualität sowie die Wartung der Technik. Die Pflege des Wassers richtet sich nach der Größe des Teiches und seinem Alter. Bei Bachläufen muss vor allem auf Pumpe, Leistungen und Filter besonders geachtet werden.

Angelegter Teich und seine Wartung

Meistens entscheidet sich bereits in den ersten Monaten, ob man zum Teichfan wird oder nicht. Wenn das Wasser eingefüllt und die Pflanzen eingesetzt wurden, bedeutet das nicht immer durchweg Freude. Das Wasser ist trüb, der Pflanzenwuchs spärlich, an einigen Stellen tritt auch noch die Folie hervor. Nach und nach, im Laufe der Zeit setzen sich Schwebealgen, die das Wasser trüben, auf dem Boden ab, und das Wasser wird klar. Sobald die Temperaturen steigen, vermehren sich die auf der Oberfläche schwimmenden Wasserlinsen und Fadenalgen ziemlich stark. Beides sind Anzeichen für einen hohen Nährstoffgehalt des Wassers. Vorteilhaft ist es, die Wasserlinsen mit einem feinen Kescher und die schädlichen Algen mit einem Rechen zu entfernen. Spätestens nach zwei Jahren hat sich ein Teich etabliert.