Naturschauspiel: Der Rheinfall bei Schaffhausen (Bilder + Videos)
Gestern sind die beste Ehefrau der Welt und meine Wenigkeit zu einem Ausflug in die Schweiz gestartet. Das Ziel war der Rheinfall bei Schaffhausen.
Diesen hatten wir bei einer Motorradtour vor Jahren schon einmal gesehen, aber wir hatten damals wenig Zeit, da wir auf der Rückfahrt von einer größeren Tour waren.
Hier ein paar Daten (Wikipedia) zu diesem Wasserfall, der kurz hinter der Schweizer Grenze liegt. Der Rheinfall ist der größte Wasserfall Europas. Er hat eine Höhe von 23 Metern und eine Breite von 150 Metern. Bei maximaler Wasserführung des Rheins im Sommer, stürzen im Rheinfall bis zu 700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde(!) über die Felsen. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, sollte sich knapp 8.750(!) mit Wasser gefüllte Badewannen vor Augen halten. Diese Menge an Wasser stürzt dort im Schnitt pro Sekunde(!) die Felsen herunter.
Aber zurück zu unserem Ausflug.
Nach ca. 2 Stunden Autofahrt sind wir am Schloss Laufen, welches oberhalb vom Rheinfall liegt, angekommen. Das war zwar nicht unbedingt geplant gewesen dort unseren Wagen zu parken, aber rückblickend betrachtet, war es die beste Lösung. Denn vom Schloss Laufen kann man meiner Meinung nach die beste Erkundungstour starten. Schon von der Schlossanlage aus bietet sich ein imposanter Blick auf den Rheinfall und den Felsen in der Mitte des Flusses.


Über Treppen führt ein Weg nach unten zum Rhein. Auf dem Weg dorthin hat man die Möglichkeit auf verschiedenen Plattformen einen direkten Blick auf den tosenden Wasserfall bekommen.
Dabei kommt man dem Wasserfall so nahe, das man ihn fast greifen kann.



Ganz unten befindet sich eine Schiffsanlegestelle wo man sich Tickets zu verschiedene Bootsfahrten kaufen kann. Wir haben eine kleine Rundfahrt gebucht die ca. 30 Minuten ging.

Mit dem Ausflugsboot geht es dann zwei Mal in Richtung Rheinfall. Dabei wird so nah an den Wasserfall gefahren, dass man am Rande der Gischt ist und durchaus auch nass werden kann. Da war es von Vorteil, dass mein iPhone 4 (nicht S) in der praktisch wasserdichten Hülle von Lifeproof verstaut war. So konnte ich fotografieren und Filmen ohne mir Sorgen um mein Smartphone zu machen.
Es ist auch möglich zum Felsen in der Mitte des Wasserfalls zu fahren, dort auszusteigen und bis zur oben liegenden Aussichtsplattform über eine Treppe zu gelangen. Das war eigentlich auch von mir so geplant gewesen, aber mir waren da zu viele Menschen, die in einer Schlange darauf warten, um nach oben zu gelangen.
Wie klein wirkt doch der Mensch wenn man solche Dinge sieht:
Wer am Ende vom Ausflug sich Sorgen macht, ob er oder sie die vielen Stufen die man Anfangs herabgestiegen ist nicht mehr zum Schloss hoch schafft, kann ich beruhigen. Ein gläserner Aufzug fährt einen entspannt nach oben, während man noch einen Blick auf den Wasserfall genießen kann.

Alles in Allem kann ich dieses Ausflugsziel nur wärmstens empfehlen und ich hoffe euch gefallen die Videos und Bilder dazu.


