Ich hatte gestern bei Twitter einen interessanten Tweet von einem Follower, den ich seit einiger Zeit auch „verfolge“.
Hier der Originaltext: „Wenn du aufgehört hast, dich damit zu definieren, welchem Computer – Betriebssystem du den Vorzug gibst, bist du erwachsen.“
Dieser Spruch hat mich etwas nachdenklich gemacht. Ich komme ja ursprünglich aus dem „Windows-Lager“. Hab noch mit DOS (wer kennt das überhaupt noch?) mein Betriebssystem gestartet. Da ich aber irgendwie nie richtig zufrieden war, habe ich auch schon vor Jahren angefangen verschiedene Linux-Versionen mal aufzuspielen. Die konnten mich aber zu der Zeit noch nicht überzeugen, es waren zu viel Probleme wegen mangelhafter Treiberversorgung und noch einige andere Dinge, die ich persönlich nicht mochte.
Während meiner aktuellen Zeit mit Windows XP hatte ich die Möglichkeit mit einen älteren Power Mac G4 meine ersten Erfahrungen mit Apple zu machen. Das was mich damals stark beeindruckt hat, war die Leistung des doch Hardwaretechnisch langsamen Rechners. Denn dieser konnte mit 400 Mhz und 1GB Ram und dem damaligen OS X 10.4. (Tiger) durchaus mit deutlich schnelleren Windows-Rechnern mithalten. Der Wechsel kam aber erst mit der Erkenntnis, wie einfach doch ein Betriebssystem sein kann. Denn das war für mich der springende Punkt. Nix mehr defragmentieren, nicht mehr mindestens einmal im Jahr das OS neu aufsetzen, da es grottenlahm geworden ist. Viren, was ist das? So kam der Wechsel nach Apple zustande.
O.K. Seit diesen Tagen ist viel geschehen. Und die Entwicklung bei Apple war seit dem nicht immer so vorteilhaft, wie sie es uns verkauft haben. Windows hat sich klar und deutlich positiv weiter entwickelt und auch mit Linux kann man seit längerer Zeit als Newbie, wie auch Fortgeschrittener arbeiten.
Ich mag immer noch meinen Apple-Rechner (derzeit ein iMac). Ich sehe derzeit auch „noch“ nicht den Grund warum ich zu Windows zurückkehren sollte. Auch Linux interessiert mich nur am Rande. Für mich funktioniert der Rechner und das OS und mich interessiert es nicht, wie es heißt, sondern wie es für mich arbeitet. Wenn irgendwann der Punkt kommt, wo ich unzufrieden werde mit dem aktuellen OS von Apple zu arbeiten, warum sollte ich nicht wieder wechseln? Wegen dem Namen? Lächerlich!
Der Computer arbeitet für mich und ich mit ihm.
Welches Logo darauf zu sehen ist, sorry, ist mir schei..egal!
Wie seht ihr das?
Wer bei Twitter “Wurfschuh” eingibt, wird den User finden, der mich zu diesem Artikel gebracht hat.

