Kleiner Blick über den heimischen Apfelteller. Dell hat sein erstes Ultrabook zum Verkauf frei gegeben. Das XPS 13 ist durchaus als Konkurrenzprodukt zum Apple MacBook Air zu sehen, so die Aussagen mancher Stimmen aus der Szene.
Das XPS 13 hat die neuesten Intel-Technologien wie “Rapid Start” und “Smart Connect” integriert. Mit Rapid Start lässt sich das Notebook in wenigen Sekunden hochfahren. Als eines der ersten Ultrabooks hat das XPS 13 auch die Funktion Smart Connect integriert: Damit erwacht es automatisch regelmäßig aus dem Ruhemodus, um sich mit bekannten Netzwerken zu verbinden und Kalendereinträge sowie den E-Mail-Account zu synchronisieren. Dafür ist eine aktive WLAN-Verbindung nötig.
Das WLED-Breitbild-Display aus gehärtetem Gorilla-Glas bietet zudem eine starke Lichtausbeute von 300 cd/m2, was das Notebook ideal für den Einsatz bei hellem Tageslicht macht. Direkte Sonneneinstrahlung mag das XPS 13 von Dell genauso wenig, wie das Apple MacBook Air. Die Auflösung beim XPS-Display ist etwas geringer, als das vom Apple-Gerät.
Das Gehäuse vom Dell Ultrabook ist zweigeteilt. Während der Displaydeckel aus Aluminium besteht, habe die Designer bei Dell auch Kohlefaser als Werkstoff für sich entdeckt. Das macht das Gerät extrem leicht. 6 mm an der dünnsten und bis 18 mm an der dicksten Stelle ist das Gehäuse dick, wenn man hier von „dick“ reden kann.
Die innere Ausstattung variiert. Wahlweise stehen einem ein Intel Core i5 2467M oder ein Core i7 2637M der zweiten Generation zur Verfügung. Als Arbeitsspeicher sind 4GB DDR3 SDRAM verbaut. Festplattentechnisch kann man sich für SSD-Laufwerke mit 128 oder 256 GB Kapazität entscheiden. Als „Grafikkarte“ werkelt die Intel HD 3000.
Weiter Anschlüsse vom Dell XPS 13 sind: 1 x USB 3.0, 1 x USB 2.0 mit PowerShare, Mini-Display-Port sowie der Kopfhörer-Anschluss. Mir persönlich fehlte da noch der Cardreader. Aber das ist wohl Geschmacksache. Für alle Video-Telefonierer steht eine integrierte Webcam mit 1,3 Megapixel zur Verfügung.
Der Akku, also der Lebenssaft für das XPS , soll nach Angaben von Dell für fast neun Stunden ausreichen. Als Betriebssystem wird das XPS mit Windows 7 Home Premium ausgeliefert.
Preislich fängt das 13“ Ultrabook von Dell bei 1.149 Euro an. Was ja mal gar nicht geht ist, dass Dell bei dem Preis noch Versandkosten in Höhe von 29 Euro(!) verlangt.
UPDATE: Wie mir berichtet wurde, fallen die Versandkosten bei der Bestellung vom XPS 13 nicht an. Das soll auf der Webseite von Dell auch in Kürze geändert werden.
Weitere Infos bekommt ihr auf der XPS 13-Seite von Dell.
Für alle die sich fragen ob das neue Ultrabook von Dell wirklich als Konkurrenz zum 13“ Macbook Air zu sehen ist, für die habe ich hier noch ein, wie ich finde, aussagekräftiges Video:

